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  • ThemenDie Themen des DBITS Der DBITS e.V. möchte seinen Mitgliedern eine große Vielfalt an Themen bieten und arbeitet ständig daran das Angebot zu erweitern. Begonnen haben wir mit dem Schwerpunktthema „Scheinselbständigkeit“. Inzwischen sind die Bereiche Projektmanagement, Mainframe, SAP und Fortbildung für Selbständige in der IT hinzugekommen. Neben gesellschaftlichen und politischen Themen fördern wir auch die fachlichen Schwerpunkte unserer Mitglieder.  Mitglieder, die ein Thema vertieft sehen möchten und sich zudem auch dafür einsetzen möchten, es zu betreuen und voran zutreiben, können sich sehr gern einbringen.   Fortbildungen Erfahren Sie mehr über unsere Fortbildungen Mehr erfahren SAP for Professionals Die SAP Community for IT-Professionals Mehr erfahren Scheinselbstständigkeit Ein wichtiges Thema, das die IT-Branche bewegt Mehr erfahren Arbeitskreis Projektmanagement Project Management for IT-Professionals Mehr erfahren Arbeitskreis Mainframe Totgesagte leben länger… es lebe Mainframe! Mehr erfahren Fördermitglieder Unsere Fördermitglieder stellen sich vor. Mehr erfahren Altersvorsorge DRV-Pflicht vs. Altersvorsorge   Mehr erfahren
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  • DBITSDer DBITS Nichts geht ohne selbständige IT-Experten – selbständige IT-Experten brauchen den DBITS e.V. Der Deutsche Bundesverband Informationstechnologie für Selbständige e.V. ist die berufsständische Vertretung aller selbständigen IT-Experten in Deutschland. Wir setzen uns für die Verbesserung der wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit von selbständigen IT-Experten ein. Unser Ziel ist unsere Tätigkeiten einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen und in der gesellschaftlichen Wahrnehmung zu verankern.   Organisation Erfahren Sie, wie der Verein aufgestellt ist. Lernen Sie uns kennen Mehr erfahren Kooperationen Politische und gesellschaftliche Einflüsse beschränken sich nicht nur auf einen Berufsstand. Meistens ist der Kreis der Betroffenen sehr viel größer. Um einen großeren Wirkungsgrad zu erzielen sucht der DBITS insbesondere bei gesellschaftspolitischen Themen den Schulterschluss mit anderen Interessenverbänden. Wir erachten es als wichtig, dass gerade die berufsspezifischen Umstände und Bedürfnisse hinreichend Berücksichtigung finden. Die Zahl der hauptberuflich Selbständigen in der IT beläuft sich in Deutschland auf 100 – 150 Tausend. Eine Vertretung dieses Berufsstandes außer dem DBITS e.V. gibt es nicht. Um in der Gruppe der Solo-Selbständigen von ca. 2 Millionen mehr Schlagkraft zu erreichen, versuchen wir Synergien zu nutzen. Der DBITS ist Mitglied der Verbändeallianz FEFA, dem Forum für den Einsatz flexibler Arbeit in Deutschland und…
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Schlagwortarchiv für: IT-Freelancer

Altersdiskriminierung am Arbeitsplatz: Ein Weckruf für gerechte Beschäftigungspraktiken

IT-Freelancer sein

In der heutigen Arbeitswelt, die von Vielfalt und Inklusion geprägt sein sollte, bleibt Altersdiskriminierung ein bedauerliches, aber allzu häufiges Thema. Trotz gesetzlicher Vorschriften und Richtlinien gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz zeigt ein jüngst aufgetretener Fall erneut die dringende Notwendigkeit auf, für gerechte Beschäftigungspraktiken zu kämpfen.

Erfahrung unseres Mitglieds zur Altersdiskriminierung

Ein Mitglied unseres Berufsverbandes, dessen herausragende Leistungen und unermüdliche Hingabe in seiner beruflichen Laufbahn unbestritten waren, sah sich plötzlich ohne Vertragsverlängerung konfrontiert – ein Umstand, der scheinbar einzig und allein auf das Alter zurückzuführen ist. Diese Entscheidung wirft nicht nur ernsthafte ethische Fragen auf, sondern unterstreicht auch die tief verwurzelten Praktiken der Altersdiskriminierung, die in vielen Unternehmen weiterhin existieren.

Der tragische Faktor bei diesem Vorfall ist, dass die Entscheidung nicht auf der Basis von Leistung, Fachkenntnissen oder Produktivität getroffen wurde, sondern ausschließlich auf dem Datum der Geburt des Mitarbeiters beruhte. Dieser bedauerliche Vorfall unterstreicht deutlich die Notwendigkeit, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht anhand ihres Alters beurteilen sollten, sondern vielmehr anhand ihrer Kompetenzen, ihres Fachwissens und ihrer Erfolge.

Fehlvorstellung

Die gängige Fehlvorstellung, dass das Alter automatisch mit einem Mangel an Kompetenz oder nachlassender Produktivität einhergeht, muss überwunden werden. Im Gegenteil, die jahrzehntelange Erfahrung und das wertvolle Wissen älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen einen unschätzbaren Beitrag für den Erfolg eines Unternehmens dar. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen ihre Beschäftigungspraktiken überdenken und sicherstellen, dass diese frei von jeglicher Form der Diskriminierung sind.

Informiere dich regelmäßig über die wichtigsten News für IT-Freelancer

Der DBITS-Newsletter und unsere LinkedIn-Seite bringen mindestens einmal im Monat Berichte über die wichtigsten Entwicklungen auf dem IT-Freelancer-Markt. Dazu Hinweise, wo du brauchbare Informationen lesen kannst, die deine Geschäftstätigkeit stärken.

Weckruf für Vielfalt und Inklusion

Der Fall des betroffenen Verbandsmitglieds sollte als Weckruf dienen, um aktiv gegen Altersdiskriminierung am Arbeitsplatz vorzugehen. Es ist an der Zeit, die Arbeitspraktiken zu überdenken, Vorurteile zu überwinden und eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der jeder Mitarbeitende unabhängig von seinem Alter die gleichen Chancen erhält.

Es liegt in der Verantwortung jedes Unternehmens, eine Unternehmenskultur zu schaffen, die Vielfalt und Inklusion fördert. Nur durch solche Maßnahmen kann eine Arbeitswelt geschaffen werden, die auf Gerechtigkeit, Respekt und Fairness basiert. Die Beseitigung von Altersdiskriminierung ist nicht nur ein rechtliches Erfordernis, sondern eine moralische Verpflichtung, um eine gerechtere und gleichberechtigte Arbeitswelt für alle zu schaffen.

14. Dezember 2023/1 Kommentar/von Marie
https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2023/12/Altersdiskriminierung.jpg 1433 2150 Marie https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2024/06/DBITS-2024-344x128-1.png Marie2023-12-14 12:24:422023-12-17 21:39:10Altersdiskriminierung am Arbeitsplatz: Ein Weckruf für gerechte Beschäftigungspraktiken

Wie viele IT-Selbstständige gibt es in Deutschland? -Zahlen zur IT-Selbstständigkeit Stand 12/2023

News & Infos, Selbständigkeit

Wann ein IT-Selbstständiger sich selbst zu den IT-Selbstständigen zugehörig fühlt merkt man am ehesten an einer Mitgliedschaft im DBITS e.V. . Wie viele IT-Freiberufler oder Kapitalgesellschaften gibt es, die die Informationstechnologie als ihr Arbeitsfeld definieren würden? Folgende Datensätze geben Hinweise auf die Anzahl von IT-Selbstständigen in Deutschland.

BFB: Wachstum der Freien Berufe als Arbeitgeber im Jahr 2022

  • Die Zahl der selbstständigen Freiberufler bleibt stabil bei 1.471.000.
  • Erstmals über sechs Millionen Menschen sind in den Freien Berufen beschäftigt oder selbstständig.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg innerhalb eines Jahres um 3,2 Prozent auf 4.203.000 Personen.
  • Jede achte Person arbeitet mittlerweile in den Freien Berufen.

Quelle: Pressemitteilung des BFB vom 11. Dezember 2023

Destatis: Der Code WZ 62 im Jahr 2018

Laut Destatis-Statistik aus dem Jahr 2018 in der Informationstechnologie(WZ 62)-Branche:

  • Einzelunternehmen mit weniger als 250.000 € Gesamtumsatz: 52.564 (Vorjahr 2017: 50.571)
  • Personengesellschaften mit weniger als 250.000 € Gesamtumsatz: 4.382 (Vorjahr 2017: 2.746)
  • Kapitalgesellschaften mit weniger als 250.000 € Gesamtumsatz: 16.699 (Vorjahr 2017: 15.453)
  • Sonstige Rechtsformen mit weniger als 250.000 € Gesamtumsatz: 1.845 (Vorjahr 2017: 1.054)
Statistisches Bundesamt 2018
Statistisches Bundesamt 2018

Unter WZ 62 sind folgende Zwecke erfasst:

  • 62.0 Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie
    • 62.01 Programmierungstätigkeiten 
    • 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 
    • 62.03 Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte 
    • 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 

Quelle: Destatis – Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie 2018 und Destatis – Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie 2017

Destatis: Strukturerhebung im Dienstleistungsbereich 2020

WZ08-J Information und Kommunikation (bis 9 Personen)

Einzelunternehmen: 64.388 (Vorjahr 2019: 63.916)

Personengesellschaft: 7.091 (Vorjahr 2019: 8.712)

Kapitalgesellschaften: 34.359 (Vorjahr 2019: 38.827)

Übrige Rechtsformen: 2.641 (Vorjahr 2019: 3.045)

WZ08-M Freiberufliche, wiss.u.techn. Dienstleistungen (bis 9 Personen)

Einzelunternehmen: 307.713 (Vorjahr 2019: 326.769)

Personengesellschaft: 29.748 (Vorjahr 2019: 35.766)

Kapitalgesellschaften: 79.861 (Vorjahr 2019: 82.768)

Übrige Rechtsformen: 17.293 (Vorjahr 2019: 16.945)

Quelle: Destatis – Strukturerhebung im Dienstleistungsbereich

Statista GmbH: Zahlen zu Freien Berufen 2022

Statista liefert Einblicke für das Jahr 2022 in Selbstständigenzahlen spezifischer Berufe, unter die tlw. auch IT-Selbstständige fallen.

  • Unternehmensberater: 51.351
  • Andere freiberuflich tätige Ingenieure: 80.734
  • Andere technische und naturwissenschaftliche Freie Berufe: 116.301

Quelle: Statista – Anzahl der Selbstständigen in freien Berufen 2022

BDU e.V.: Unternehmensberatungen in Zahlen 2020

S

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen e.V. liefert ein Zahlen für das Jahr 2020 zu IT-Beratungsunternehmen.

  • Beratungsunternehmen bis 250.000 € Jahresumsatz: 12.575
  • Anteil IT-Beratung an allen Beratungsfeldern: 22,4%

Quelle: BDU e.V. – Facts & Figures zum Beratungsmarkt 2021

12. Dezember 2023/0 Kommentare/von DBITS e.V.
https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2023/12/statistikmitdbits.png 816 1217 DBITS e.V. https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2024/06/DBITS-2024-344x128-1.png DBITS e.V.2023-12-12 10:47:552023-12-16 14:13:31Wie viele IT-Selbstständige gibt es in Deutschland? -Zahlen zur IT-Selbstständigkeit Stand 12/2023

IT-Freelancer leiden unter mangelnder Erwerbsdiversität in Deutschland – Spannendes Diskussionspanel

News & Infos, Scheinselbständigkeit

Lebhafte Diskussion

Die von uns beworbene Veranstaltung von Freiheit.org am 8. Dezember 2023 mit dem etwas sperrigen Titel „Erwerbsdiversität und moderne Arbeitswelten“ war eine interessante Diskussion mit hochkarätigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter Carlos Frischmuth, Catharina Bruns und Pascal Kober. Die Veranstaltung bot nicht nur einen klaren Einblick in die Standpunkte der Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sondern auch die Möglichkeit, aktiv Fragen zu stellen.

Die Diskussion war sehr lebhaft und alle Podiumsteilnehmerinnen und Teilnehmern waren sich weitgehend einig. Es gab aber auch kritische Worte, so bemängelte Frau Bruns, dass sich seit Jahren wenig getan habe und nahm die FDP in Regierungsverantwortung in die Pflicht: „Es fehlen neue Konzepte, man hat das Gefühl, in Deutschland ist alles inzwischen aus dem letzten Jahrhundert, und wir wachen nicht auf. Im Gegenteil, schauen Sie sich die gegenwärtige Politik an, und auch die FDP kann sich hier nicht selbst loben.“

Pascal Kober unterstrich in der Diskussion die Forderung der FDP nach einem harten Kriterienkatalog zur klaren Definition und rechtssicheren Ausgestaltung der Selbstständigkeit. Seine präzise Aussage dazu lautete: „Wir plädieren als FDP ja dafür, dass man da einen Kriterienkatalog vorlegt, anhand derer, mit einer Auswahl, also zum Beispiel 5 aus 8 Kriterien, wonach Selbstständigkeit vorliegt, und wenn dann eine gewisse Anzahl davon erfüllt sind, dass dann rechtssicher klar ist, dass da jemand selbständig tätig ist.“ Dies ist aus Sicht des Verbandes in aller Deutlichkeit zu unterstützen.


Einstiegsstatements: Selbstständigkeit im Fokus

Catharina Bruns (Unternehmerin): „Ich verstehe mich als eine Art wandelnde Imagekampagne für die Selbstständigkeit. Nicht, um sie zu glorifizieren, sondern um sie zu normalisieren. In Deutschland wird die Vielfalt im Arbeitsmodell oft beschnitten. Es ist wichtig, jedem, der arbeiten möchte, die Selbstständigkeit so einfach wie möglich zu gestalten. Leider wird die freie Arbeit mit Bürokratie und hohen Steuern belastet, was Unternehmen davon abhält, mit Freiberuflern zusammenzuarbeiten.“

Pascal Kober MdB (arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion): „Selbstständige sind Leuchttürme für ein liberales Gesellschaftsverständnis. Wir bewegen uns jedoch in einem Umfeld, in dem abhängige Beschäftigung als das Maß aller Dinge betrachtet wird. Die Politik neigt dazu, die Risikoscheuheit zu fördern. Die FDP kämpft dafür, dass die Selbstständigkeit als Lebensform erhalten bleibt und mehr Anerkennung erfährt.“

Carlos Frischmuth (Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes für selbständige Wissensarbeit e.V.): „Wir haben über 100.000 IT-Freelancer, die maßgeblich zur Digitalisierung in Deutschland beitragen. Es ist entscheidend, die Perspektive der Wirtschaft und die Bedürfnisse der Selbstständigen zu berücksichtigen. Erwerbsdiversität wird zu wenig thematisiert, und das veraltete Statusfeststellungsverfahren der DRV ist toxisch für die Selbstständigkeit und den Standort Deutschland.“

Weiterlesen
9. Dezember 2023/0 Kommentare/von DBITS e.V.
https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2023/12/office-5309654_1280.jpg 850 1280 DBITS e.V. https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2024/06/DBITS-2024-344x128-1.png DBITS e.V.2023-12-09 13:41:232023-12-13 12:40:41IT-Freelancer leiden unter mangelnder Erwerbsdiversität in Deutschland – Spannendes Diskussionspanel

Freelancer im Wandel: Highlights der Uplink-Umfrage zur Marktlage im vierten Quartal 2023

DBITS-Info, DBITS-Mitteilungen

Die „Freelance Radar“-Umfrage von Uplink Q4 / 2023 bietet interessante Einblicke in die Welt der Freelancer. 492 Mitglieder der Uplink-Community haben ihre Erfahrungen zu Projekten, Stundensätzen, Skills und Geschäftsaussichten geteilt. Die Ergebnisse der Umfrage zur Marktlage Q4 2023 in Grafiken.

Aus der Sicht vom DBITS e.V. bestätigt sich hier etwa die gefühlte vorsichtige aber relativ unveränderte Marktlage. Die Stundensätze sind etwas unter Druck. Mit den nächsten Uplink-Umfragen werden wir (v.a. im Vergleich zu den Vorquartalen) mehr über die Trendverstätigung sagen können.

Projektlage

41% der Freelancer berichten, dass ihre aktuelle Projektlage im Vergleich zum Vorjahr schlechter ist, während nur 22% Verbesserungen sehen. Dies spiegelt die anhaltenden Herausforderungen wider.

Stundensatz

Der Großteil (65%) rechnet Stundensätze zwischen 80€ und 109€ ab, mit einem Durchschnitt von 92€ – ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorquartal.

Skills

Freelancer setzen vor allem auf Technologien wie React.js (18%), TypeScript (15%), PHP (13%), Java (11%) und Vue.js (11%), was die kontinuierliche Relevanz dieser Skills unterstreicht.

78% der Freelancer arbeiten hauptsächlich von zu Hause aus. Nur 12% bevorzugen Coworking Spaces oder Büros, 2% arbeiten beim Kunden, und 8% wählen eine flexible Mischung.

Projektaquise

28% haben in den letzten drei Monaten keine neuen Kunden akquiriert. 26% nutzen persönliche Netzwerke, 19% setzen auf Personalvermittler, 14% auf Online-Plattformen, während nur 2% Direktansprache bevorzugen.

Geschäftsaussichten

39% sehen ihre Geschäftsaussichten positiv, während 29% eher pessimistisch sind. Dies markiert einen Wandel im Vergleich zum Vorquartal, womöglich beeinflusst durch aktuelle Ereignisse wie die Nahost-Krise.

Weitere Details zur Umfrage sind unter https://uplink.tech/freelance-radar/d15827-freelance-radar-q4-2023 einsehbar.

30. November 2023/0 Kommentare/von DBITS e.V.
https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2023/12/Uplink-Freelance-Radar-Q4-2023-2-Aktueller-Stundensatz.png 1390 1200 DBITS e.V. https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2024/06/DBITS-2024-344x128-1.png DBITS e.V.2023-11-30 12:39:592023-12-14 11:53:30Freelancer im Wandel: Highlights der Uplink-Umfrage zur Marktlage im vierten Quartal 2023

Die Zukunft für uns als IT-Freelancer: Ein Gespräch mit Gitta Connemann (MdB)

DBITS-Info

Kürzlich haben wir an einem vom BFB organisierten persönlichen Gespräch mit Frau Gitta Connemann (MdB) von der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und weiteren Vertretern der Freien Berufe teilgenommen. Eine Vielzahl wichtiger Themen wurde diskutiert. Im Mittelpunkt des rund eineinhalbstündigen Gesprächs standen die aktuelle Situation der Freien Berufe und die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa.

Eine umfassende Herausforderung – Polykrise in den Freien Berufen

Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB), Herr Schmidt, eröffnete das Gespräch und machte auf die aktuellen Herausforderungen in den Freien Berufen aufmerksam. Er betonte, dass wir uns derzeit nicht in einer Krise, sondern in einer umfassenden Polykrise befinden, in der verschiedene Bedrohungen von außen und innen auf die Freien Berufe einwirken. Besonders kritisierte er die wachsende Einflussnahme der Großindustrie auf die Politik und die massiven staatlichen Eingriffe, insbesondere im Bereich der Heilberufe. Diese Herausforderungen erfordern eine aufmerksame Auseinandersetzung seitens der Mitglieder des Bundestages.

Der Mittelstand in Deutschland in Zeiten des Wandels

Frau Gitta Connemann, Mitglied des Bundestages und Vertreterin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), betonte, dass sie an diesem Tag nicht in ihrer Eigenschaft als Mitglied der CDU, sondern im Namen der MIT spricht. MIT steht für den Mittelstand in Deutschland, und Frau Connemann machte deutlich, dass dieser Sektor in den letzten zwei Jahren einen erheblichen Rückgang der Aufträge von bis zu 80% verzeichnete. Viele Unternehmen, die im Mittelstand tätig sind, erwägen sogar einen Rückzug aus Deutschland. Sie wies jedoch darauf hin, dass der Mittelstand oft ortsgebunden ist und eine wesentliche Säule der deutschen Wirtschaft darstellt. In diesen schwierigen Zeiten müssen wir auf Solidarität und Zusammenhalt achten, unabhängig von individuellen Interessen.

Die Mitglieder der MIT sind nicht auf die CDU/CSU beschränkt, sondern umfassen auch parteilose Unterstützer. Im Bundesrat sind immerhin 60 Mitglieder der MIT vertreten, was auf breite Unterstützung für diese Bewegung hinweist. Frau Connemann räumte ein, dass die CDU nicht immer die besten Entscheidungen getroffen hat und Fehler gemacht hat, aber der Preis für diese Fehler ist für die CDU vergleichsweise gering im Vergleich zu den möglichen Auswirkungen auf Deutschland als Ganzes. Dennoch sind Bemühungen im Gange, die Bürokratie abzubauen und den Fachkräftemangel zu bekämpfen.

Herausforderungen und Maßnahmen: Importierter Antisemitismus und Extremismus

Ein weiteres drängendes Thema, das während des Gesprächs zur Sprache kam, ist der importierte Antisemitismus und der wachsende Judenhass, insbesondere in Bezug auf Israel. Frau Connemann betonte die Notwendigkeit entschiedener Maßnahmen in dieser Angelegenheit. Derzeit besteht ein schmales Zeitfenster für bedeutende Entscheidungen, aber die Regierungsparteien der Ampelkoalition sind sich in diesen Fragen nicht einig, und es gibt keine klaren Ansprechpartner.

Die Rolle von Versorgungswerken und der Deutschlandpakt

Frau Connemann unterstrich die Bedeutung von Versorgungswerken und dem Deutschlandpakt als Instrumente zur Sicherung der Zukunft des Mittelstands und zum Schutz von Unternehmern, die zunehmend Bedrohungen, einschließlich Extremismus, ausgesetzt sind. Sie wies darauf hin, dass Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ein Problem darstellen, da sie weder ein politisches Mandat haben noch transparent in Bezug auf ihre Geldgeber sind. Diese NGOs vertreten oft extremistische Positionen und Minderheiten, während die schweigende Mehrheit der Bevölkerung oft nicht gehört wird.

Insgesamt verdeutlichte das Gespräch zwischen uns, als den Vertretern der Freien Berufe und Frau Gitta Connemann die komplexen Herausforderungen, denen sich Politik und Gesellschaft gegenübersehen. Es besteht die Notwendigkeit einer koordinierten Anstrengung, um die Zukunft der Freien Berufe und des Mittelstands in Deutschland zu sichern und gleichzeitig die aufkommenden Bedrohungen und die wachsenden Spannungen in der Gesellschaft zu bewältigen.

Fazit

Die Diskussion unterstreicht die Notwendigkeit von Solidarität und gemeinsamen Maßnahmen, um die Freien Berufe und den Mittelstand zu schützen. Deutschland steht vor komplexen Herausforderungen, erfordert aber koordinierte Anstrengungen und den Abbau von Bürokratie, um die Zukunft zu sichern.

20. Oktober 2023/2 Kommentare/von DBITS e.V.
https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2023/10/choice-2692575_1280.jpg 474 1280 DBITS e.V. https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2024/06/DBITS-2024-344x128-1.png DBITS e.V.2023-10-20 11:07:242023-10-20 11:46:34Die Zukunft für uns als IT-Freelancer: Ein Gespräch mit Gitta Connemann (MdB)

DBITS im Gespräch: Wie IT Freelancer für ihre Interessen eintreten können – Die Rolle des DBITS e.V.

DBITS-Info, Scheinselbständigkeit

Inhalt

In der 28. Episode des „Uplink Podcasts“ stehen Helge Meyer und Steffen Köhler vom Deutschen Bundesverband Informationstechnologie für Selbstständige (kurz: DBITS e.V.) im Rampenlicht. Der DBITS e.V. engagiert sich auf politischer Ebene für die Interessen von IT-Freelancern. Im Gespräch mit den Gastgebern werden die politischen Ziele des Verbands, die Herausforderungen der Vereinsarbeit und die Bedeutung der Lobbyarbeit diskutiert. Darüber hinaus erfahren die Hörerinnen und Hörer, wie sich der DBITS für die Rechtssicherheit von Freelancern und Unternehmen in Bezug auf Scheinselbstständigkeit einsetzt. Der Podcast beinhaltet eine Diskussion aktueller politischer Themen, die die IT-Branche betreffen.

Schlüsselaussagen

Diese Episode des „Uplink Podcast“ beleuchtet wichtige Fragen rund um die politische Vertretung von IT-Freelancern. Hier sind einige der Schlüsselaussagen:

  • Politische Ziele und Visionen: Die Gäste erläutern die politischen Ziele und Visionen des DBITS e.V. und wie sie sich für die Interessen von IT-Freelancern einsetzen.
  • Herausforderungen der Vereinsarbeit: Die Herausforderungen, die mit der Vereinsarbeit, insbesondere im politischen Kontext, einhergehen, werden ausführlich besprochen.
  • Die Bedeutung der Rechtssicherheit: Die Rechtssicherheit für Freelancer und Unternehmen in Bezug auf das Problem der Scheinselbständigkeit und die Position des DBITS dazu werden hervorgehoben.
  • Aktuelle politische Diskussionen: Die Episode behandelt auch aktuelle politische Themen und Entwicklungen in der IT-Branche, die für Freelancer von Interesse sind.

Fazit

Die Episode bietet wertvolle Einblicke in die Arbeit des DBITS e.V. und verdeutlicht, wie IT-Freelancer sich für ihre eigenen Interessen auf politischer Ebene einsetzen können. Die Themen dieser Podcast-Episode sind für die IT-Branche und die Freelancer-Community von großer Bedeutung.


Dieser Podcast wurde aufgenommen und veröffentlicht am 06.10.2023 von „Uplink Podcast – Startups, Freelancing, and the Future of Work.“

Link zur Podcast-Episode

19. Oktober 2023/0 Kommentare/von DBITS e.V.
https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2023/10/Uplink-1.png 1400 1400 DBITS e.V. https://www.dbits.it/wp-content/uploads/2024/06/DBITS-2024-344x128-1.png DBITS e.V.2023-10-19 09:52:172023-11-10 09:29:39DBITS im Gespräch: Wie IT Freelancer für ihre Interessen eintreten können – Die Rolle des DBITS e.V.
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